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Hanna Flock interpretiert
nicht einfach Songs, lässig distanziert, sondern eher gefühlsbetont,
berührt und von der Musik ergriffen, die sie macht. Sie nimmt sie in Besitz und wird von ihnen
in Besitz genommen. Ihre Stimme ist volltönend, warm und flexibel.
Je nach Stück ist sie extrem variabel im Ausdruck – mal klar
und natürlich, mal soulig phrasierend, fast bluesig verraucht.
Die Interpretation
ist vielmehr ein wahrhaftiges Durchleben der Stimmung als ein bloßes
Arrangement.
Auf ein Genre möchte sich die studierte Musikerin und Pädagogin
nicht festlegen. Zu spannend ist es, verschiedene Stilelemente
miteinander zu verbinden und die Vielseitigkeit der Instrumente auszuloten.
Musikalische Einflüsse kommen dabei aus Pop, Folk, Blues und Jazz.
Sie ist mit vielen Einflüssen groß geworden – ob Sinfonik,
Ballett, Folk, Popkonzerte oder einfach die Musik aus dem Radio, mit
der sie aufwuchs. Vom Schulchor über Blockflöte
kam Hanna Flock ein paar Jahre später zum Klavierunterricht und
fand darin eine Möglichkeit, auf besondere Weise musizieren zu
können. Später begriff sie, „dass dies eine Sprache
ist, um sich selbst auszudrücken – Empfindungen, die verbal
unaussprechlich sind, gerade als Teenager“. So entstanden erste
Stücke, die mit eigenen Texten zu Liedern wurden. Als Klavierspielerin
in einem Gospelchor und später als Sängerin und zunehmend
Solistin gewann sie Selbstbewusstsein bei öffentlichen Auftritten.
Während des Musikstudiums an der Hochschule für Musik „Franz
Liszt“ Weimar entstanden zahlreiche eigene Interpretationen und Arrangements von Gospels, Spirituals und Folk- & Popsongs für eigene Programme bzw. für ihren Frauenchor,
den sie seit ihrem 17. Lebensjahr leitet.
Programme:
* „Song for Ireland“ - Irische Balladen
und Folksongs aus 4 Jahrhunderten in modernen Arrangements
* JANNA - eine Melange aus Pop,
Folk, Blues und Jazz - akustischem Soul-Folk